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Villa Grassina / Kultur & Traditionen

VILLA GRASSINA: ORIGINAL PRODUKTE

Die Gegend bietet Wein, Olivenöl, Käse, Brot und viele andere typische Produkte, die durch ihren besonderen Geschmack gekennzeichnet sind. Sie gehen auf Bauerntraditionen zurück, die auf der Unverfälschtheit der eigenen Produkte basiert.
Jede Woche organisieren wir für unsere Gäste eine Führung durch die Landwirtschaft. Damit möchten wir einen Einblick in die örtliche Geschichte und die landschaftlichen Merkmale der Gegend geben, in der wir uns befinden.
Bei der Führung wird die Familienkapelle besichtigt, sowie auch unseren Olivenölkeller und das Ölmuseum. Beim Gang durch den landwirtschaftlichen Betrieb zeigen wir Ihnen unsere Produktion von kaltgepresstem Olivenöl, Honig und Kastanien. Zum Abschluss gibt es eine Kostprobe typischer Erzeugnisse der Höhen um Florenz.
Der Begleiter erklärt ihnen bei der Weinprobe einer Auswahl von Chianti-Weinen, die Eigenschaften der verschiedenen Weine und die entsprechenden Anbaugebiete.

VILLA GRASSINA: SEIT DEM 13. JAHRHUNDERT BIS ZUM HEUTIGEN TAG

Ursprünglich wurde hier im frühen Mittelalter ein Wachturm von den " i da Quona", den Vasallen der Grafen Guidi di Romagna, gebaut. Diese waren die Herren der casentinischen Ländereien sowie aller Ländereien östlich von Florenz. Um den Wachturm siedelte sich dann ein "Dorf" an, das ab 1229 ein Lehen der nahe gelegenen Abtei von Vallombrosa war.
Villa Grassina ist das Resultat einer typisch toskanischen Struktur, deren Erscheinungsbild auf einer durch Erweiterungen und Umbauten geprägten Entwicklung der Zeit beruht.
Zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert wurden die Ländereien der Lehnsherren Privatbesitzern übereignet, speziell dem reichen Adel von Florenz.
Nach Übergang an die Familie Dei Buondelmonti begann diese mit der Herrichtung und Neuordnung der Gebäude, indem sie die verschiedenen vorhandenen Strukturen aus dem 13. Jahrhundert miteinander verband und dem Gebäudekomplex den Anblick eines Herrenhauses im Barockstil, dem derzeit dominierenden Stil des Settecento, gab. Im 17. Jahrhundert ging die Villa als Erbe an den Markgrafen Ferroni und dann etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts an die Familien Sansoni-Trombetta, die den Bau der Familienkapelle veranlassten.
Um 1930, als die Landwirtschaft nicht mehr in der Lage war, den Bedarf der Besitzer zu decken, begann der Verfall der Villa Grassina. Die Mittel für die notwendigen Wartungsarbeiten wurden immer geringer und schließlich führte dies zur vollständigen Verwahrlosung der Gebäude.
Als 1991 die augenblicklichen Besitzer die Villa Grassina kauften, war diese vollkommen verwahrlost und die Strukturen zeigten an vielen Stellen eine schwerwiegende Einsturzgefahr. Folglich begann man mit der Konsolidierung und Restaurierung, wodurch eines der schönsten Beispiele einer Villa des Settecento in der Toskana seiner antiken Pracht zurückgegeben wurde.

Galerie Kultur und Traditionen, die landwirtschaftliche Produkte


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